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Gepostet by on Feb 25, 2014 in Ratgeber | Keine Kommentare

Mit Pflanzen umziehen – So überstehen sie die Strapazen unbeschadet

Mit Pflanzen umziehen – So überstehen sie die Strapazen unbeschadet

Von Zeit zu Zeit ist ein Tapetenwechsel nötig. Emotionale Gründe, Nachwuchs, ein neuer Job oder das Zusammenziehen mit dem Partner sind die häufigsten Beweggründe für einen Umzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus. Diesem Ereignis wird in der Regel mit viel Vorfreude entgegengesehen, doch wenn man an die vielen Kartons denkt, könnte einem glatt schwindelig werden. Die Schränke, das Bett, die Couch, Kühlschrank und Waschmaschine müssen aus der alten Behausung in die neue gebracht werden und sehr viel Arbeit steht an. Wer kräftige Freunde hat, die am Wochenende beherzt anpacken, kann sich glücklich schätzen und spart das Geld für ein Umzugsunternehmen. Trotzdem ist ein räumlicher Wandel immer mit vielen Kosten verbunden. Renovierungen, Kartons, neue Teile für die Küche und zusätzliche Möbel werden benötigt. Zudem muss meistens ein Transporter gemietet werden. Man hofft sehr, dass kein Schrank oder ähnliches beim Umzug beschädigt wird und anschließend neu angeschafft werden muss. Bei all den Sorgen und Planungen vergisst man jedoch die verletzlichsten Bewohner der Wohnung, die ebenfalls in das neue Zuhause mit umziehen: Die Pflanzen.

Pflanzen sind sehr sensibel und vertragen das ruppige Umzugsmanöver häufig nicht unbeschadet

Pflanzen beim Umzug

© blumenbiene – flickr.com

Um den Pflanzen einen guten Schutz bieten zu können, ist es wichtig sie erst am Ende in den Transporter zu laden. So spart man Platz, kann freien Stauraum mit kleinen Pflanzen nutzen und läuft nicht Gefahr diese zu erdrücken. Wer im Winter umzieht muss außerdem darauf achten, dass die Pflanzen vor der Kälte geschützt sind. Zimmerpflanzen reagieren sehr stark auf eventuellen Frost und haben mit ihm große Probleme. Der unbeheizte Transporter ist eine sehr feindliche Umgebung für sie. Außerdem werden sie häufig beim Be- und Entladen vernachlässigt und erst mal auf den kalten Boden gestellt. Wer über viele liebgewonnene und wertvolle Pflanzen verfügt, sollte bei einem winterlichen Umzug über einen beheizten Umzugswagen nachdenken, um Frost zu vermeiden.

Wer im Sommer umzieht, sollte vor allem bedenken, dass Pflanzen Frischluft brauchen und nicht lange in einem stickigen Umzugswagen durchhalten. Falls eine längere Strecke zurückgelegt werden muss, empfiehlt es sich ab und an eine Pause einzulegen und den Transporter zu lüften. Sollte es sehr heiß sein, müssen die Pflanzen vor dem Umzug gegossen werden, um sie vor dem Austrocknen zu schützen.

Bei einer hohen Luftfeuchtigkeit empfiehlt es sich, die Pflanzen in eine Plastiktüte zu stecken. So hat sie ein angenehmes Klima und ist etwas von den äußeren Witterungsumständen geschützt.

Das Zusammenbinden von Sträuchern hilft Pflanze und Umzugshelfer

Bei einem Umzug hat man immer Platzmangel im Transportfahrzeug. Aus diesem Grund sollte man unbedingt darauf achten, wie man die Möbel und Pflanzen verstaut, um möglichst platzsparend zu sein. Wer buschige Pflanzen transportiert, sollte die Äste und Blätter zusammenbinden und so viel Raum sparen. So lassen sie sich auch angenehmer tragen, was die Umzugshelfer freuen wird.

Bei Kakteen ist es sinnvoll eine solide Verpackung zu finden. Sie sind meist schnell beschädigt und bieten mit ihren Stacheln Verletzungspotential.

Umzugskartons

© RocketScientistJan – flickr.com

Es gibt einige Pflanzen die robuster sind und andere, die nur mit großer Sorgfalt transportiert werden können. Orchideen gehören zur zweiten Kategorie. Die Blüten sollten mit Watte geschützt werden. Anschließend hilft Zeitungspapier im die fragilen Stängel zu behüten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, findet im Fachhandel auch speziell gefertigte Umzugskartons und Papier für Pflanzen.

Kontrollieren Sie vor dem Losfahren, dass alle geladenen Güter sicher verstaut und im Idealfall angebunden sind. So können Sie sicher sein, dass kein Schrank die Pflanzen erdrückt und einen Scherbenhaufen im Laderaum hinterlässt.

Wenn diese nun endlich in der neuen Umgebung angekommen sind, muss ein geeigneter Stellplatz für sie gefunden werden. Geben Sie ihr Zeit um sich von der anstrengenden Reise zu erholen und lassen Sie den Pflanzen viel Liebe und Aufmerksamkeit zu Teil werden. Beachten Sie jedoch, dass Sie es nicht zu gut mit ihnen meinen und sie ertränken. Überwässerung ist eine der häufigsten Ursachen für den Tod einer Pflanze und kommt oft dann vor, wenn der Besitzer das Gefühl hat sich in letzter Zeit nicht genügend um die Pflanze gekümmert zu haben.

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